Dickes B!

Mein Urlaub ist zwar jetzt schon ein bisschen her und der Alltag hat mich ein leider wieder etwas verschluckt, aber die Zeit in Berlin war mal wieder mehr als nötig & das letzte Mal gefühlt zu lange her.

In Berlin haben wir schon einige Übernachtungsmöglichkeiten durch –  Airbnb-Wohnung, Hotel und nochmal eine andere Airbnb-Wohnung und noch mehr Hotels. Oh ja, wir waren schon ein paar Mal öfter in Berlin. #hauptstadtliebe
Aber diesmal haben wir uns für eine kleine Pension im wunderschönen Prenzlauer Berg entschieden – die Pension Absolut Berlin.

Noch an dem selben Abend sind wir durch unsere Gegend geschlendert und haben uns all die kleinen Läden und Restaurants angesehen, in denen ich am liebsten einfach den ganzen Tag gesessen hätte, um Kaffee zu trinken und Leute zu beobachten.

Und auch wenn ich noch bis einen Tag vor der Anreise keinen Plan hatte wie wir unsere Berlinwoche verbringen würden, war es, als wir dann endlich da waren, alles ganz klar und simpel.
Ich war auf einmal Zuhause, angekommen.
So sind wir zu aller erst ins Stone Brewing gefahren, um Berliner Bier zu probieren, einzukaufen und den Abend nach der 8-stündigen Fahrt ganz in Ruhe ausklingen zu lassen.

Und dann waren die Tage plötzlich wieder zu kurz.
Es gab eine neue Brille bei YUN Berlin – war nach einem Jahr auch unbedingt nötig. Nicht. #aberichbinverliebt 👇🏻

Hallo Paul. 👋🏻👓

Dann kam noch der Sprung vom Hoteldach. Base Flying.
Mein zweites Mal, ich muss sagen gar nicht mehr so spannend. Der Nervenkitzel war leider nicht so wie erwartet, schade eigentlich.

Und dann stand am Samstag ein kleines aber feines Festival an. Zum Glück hatte es sich am Vormittag komplett ausgeregnet, so dass wir zwar auf matschiger Wiese, aber sonst im trockenen tanzen konnten. Wir waren in Blankenfelde auf dem Blank it! OpenAir und haben uns Schmutzki & Milliarden angesehen.
Obwohl es schon ein sehr kleines Festival war, so war anscheint das ganze Dorf da, hat es mir sehr gut gefallen & immerhin hab ich ein Festivalbändchen bekommen.

An allen folgenden Tagen ging es für uns dann quer durch die Großstadt zu verschiedenen Cafés, Straßenrestaurants und Brauereien.

Guten Kaffee gibt es an fast jeder Ecke bei Einstein Kaffee. Zum Glück ist der Laden an fast jeder zweiten Ecke in Berlin.
Möchtet ihr lieber in Ruhe sitzen und dem regen Treiben der Großstadt zuschauen, dann empfiehlt sich The Barn – Berlin. Köstlicher, selbstgerösteter Kaffee, besonders der Eiskaffee. Den müsst ihr probieren! Und dieser Cookie da… unglaublich!

The Barn – Berlin. ☕️🍪

Noch mehr guten Kaffee gab’s bei Funk You, im The Digital Eatery (einem Microsoft-Café) und natürlich bei Starbucks.

Natürlich waren wir nicht nur auf der Suche nach gutem Kaffee, sondern auch nach gutem Essen.

So waren wir bei unserem Stamm Asiaten. (Für diese Betitelung hätte mein lieber Freund wahrscheinlich schon wieder mit dem Augen gerollt. 🙅🏼‍♂️)
Aber was soll ich machen, für mich fällt alles was aus der Gegend kommt & sehr scharf ist in die Kategorie asiatisch.
Eigentlich handelt es sich um ein kleines pakistanisches Straßenrestaurant, mit dem besten Curry das ich je gegessen habe.
Eigentlich esse ich nicht gerne scharf, also ich steh einfach nicht auf den Schmerz, aber für das da unten auf den Bild nehme ich das zwischendurch mal in Kauf.

Sadhu. Curry mit ganz viel Brot. 🌶🌶

Standartgemäß gehen wir ins Sadhu in Kreuzberg, so gibts den Verdauungsspaziergang im Anschluss direkt an der Spree. Und dann gab’s das solche Ausblicke:

Gefrühstückt wird in der Regel auf dem Weg zum nächsten Ort, irgendwas hatten wir immer vor.
Aber von Regeln weicht man ja standardmäßig immer mal wieder ab, so haben wir uns auch mal einen Tag die Zeit genommen uns in ein Café zu setzten & in Ruhe zu frühstücken.
Wie haben uns für das Spreegold entschieden, es war ja quasi um die Ecke & im Urlaub ist man ja bekanntlich eher bequem.
Es gab eine Acai-Bowl & Kaffee für mich und hinten im Bild sieht man das Bircher-Müsli meines Lieblingsmanns.
Geschmacklich ist das Essen in Ordnung, den Kaffee mochten wir beide leider nicht.
Aber ich steh nunmal auf schön angerichtetes Essen – Essen mit Instagrampotential.
Doch leider fand ich das ganze sehr teuer, so dass wir in Zukunft sicher wieder bei Frühstück toGo bleiben werden.

Acai-Bowl.

Neben dem Stone Brewing in Mareindorf, haben wir noch eine kleines Braugasthast entdeckt, das Doldenmädel.
Neben köstlichem Bier, was mein Lieblingsmann getestet & für gut empfunden hat, gab’s noch leckeren Gin für mich. Und dieses super leckere Abendessen für uns beide.
Und wir waren so begeistert, dass es direkt zwei Tage hintereinander zum Doldenmädel ging.

Das könnte ich auch jeden Abend essen… 🤤

Die Markthalle Neun in Kreuzberg – unbedingt angucken!
Seht euch nur mal die Lichter an und diesen Kontrast zwischen den Läden.
Für uns stand noch mehr Kaffee & Lassi-Eis an. Perfekt.

Aldi muss einfach.

Vollgestickert. 📌〰️

In Berlin gibt es ja bekanntlich alles (deswegen liebe ich diese Stadt so sehr!).
Also haben wir auch noch unsere Käsekuchensucht befriedigen können.
Im Prenzlauer Berg gibt es das Café Drei Käsehoch. Das da unten ist nur eine kleine Auswahl, ich hätte mich am liebsten einmal quer durch die Theke gefuttert.

Käsekuchen soweit das Auge reicht.

Hach, ich könnt euch hier noch die nächsten Tage über die verschiedenen super leckeren Café & Restaurant erzählen.
Aber über die neu entdeckten & altgeliebten Burgerkreationen gibt es demnächst auch noch einen eigenen Blogpost – da wir Burgerlover sind haben wir uns zur Aufgabe gemacht, den besten Burger zu finden & zu essen. ❤️🍔

Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass wir in Berlin nur essen & Kaffee trinken…

Aber waren wir ja auch noch in Sachen Geschichte fleißig und haben uns den noch bestehenden Atomschutzbunker aus dem 2. Weltkrieg am Gesundbrunnen angesehen und waren auch zum zweiten Mal im medizin-historische Museum der Charité.
Das Museum der Medizin kann ich euch nur ans Herz legen. Manchmal benötigt man zwar einen starken Magen, aber das was Ausgestellt wird, sollte man einmal gesehen haben. Entwicklung von Therapie und Pflege in fast 300 Jahren, faszinierend.
Was würde ich dafür geben an dieser großartigen Universität zu studieren..?

Den Bunkerbesuch, auch wenn es schon sehr dunkel und beengend war, kann ich euch empfehlen. Also wenn ihr noch einen Tag im Berlin übrig habt, dann schwingt euch hoch und seht euch das an.
Leider war beides Mal das Fotografieren verboten. Ich weis echt schade, aber dann müsst ihr euch das eben selber mal angucken, unbedingt.

Und bevor es wieder Richtung Ruhrgebiet ging, haben wir noch einen kleinen Abstecher Richtung Tegel gemacht, um uns den Flughafen anzuschauen.
Ich bin noch nie in ein Flugzeug gestiegen, aber das änder sich ja hoffentlich bald.
Für unseren nächsten Berlinbesuch haben wir diesmal fliegen, statt fahren geplant, denn wir bleiben diesmal auch nur ein Wochenende & das auch noch „geschäftlich“.
Ich bin ganz neugierig auf meine erste Flugerfahrung (ich werde euch ganz sicher berichten, wenn es soweit ist).

Habt ihr auch so eine Affinität zu einem Ort oder einer Stadt? #berlinverrückt

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